Wir, die Klasse 8c, fuhren am 1.7.26 mit Frau Schneider-Kustos und Frau Negele nach Karlsruhe ins Badische Staatstheater. Um 19:00 Uhr begann die Vorstellung des Stückes „Die Welle“. Darin geht es um einen Geschichtslehrer, der mit seinen Schülern die Zeit des Nationalsozialismus durchnimmt. Die Schüler sind der festen Überzeugung, dass so etwas in der heutigen Zeit völlig unmöglich ist. Um ihnen zu veranschaulichen, was genau da passiert ist, dass es auch heute wieder passieren könnte und wie es sein konnte, dass so viele Leute dabei mitgemacht haben, startet der Lehrer ein Experiment. Er gründet eine Gemeinschaft, die sich „Die Welle“ nennt. In ihr sollen alle Mitglieder gleichwertig sein. An sich keine schlechte Sache, aber das Experiment gerät außer Kontrolle, als auf einmal auch Gewalt angewendet wird, um Leute in die Organisation zu zwingen. Das führt so weit, dass sich manche Schüler nicht mehr in die Schule trauen. Außerdem werden alle, die nicht der Welle angehören wollen, als Außenseiter verstoßen und beschimpft. Davon, dass die Mitglieder quasi einer Gehirnwäsche unterzogen werden und keine freie Meinung mehr haben, wollen sie gar nichts wissen. In letzter Minute kann der Lehrer eine Katastrophe abwenden und die Welle und das damit verbundene Experiment erklären.
Ich finde, es war eine gute Entscheidung, dieses Theaterstück zu besuchen, da es sehr eindrücklich gezeigt hat, wie schnell so etwas passieren kann und dass es sehr schwer ist, wieder aus so einer Situation hinauszukommen. Aus dem Theaterstück habe ich gelernt, dass es nicht immer einfach ist oder sogar sehr schwer sein kann, sich nicht von der Menge mitreißen zu lassen und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist und was man für richtig hält.
Lena Kirchner, 8c
