Alisa Zeisberg (10a) und Mia Seidel (10b) absolvierten die Musikmentoren-Ausbildung für Orchester- bzw. Chorleitung.
Wie lange dauerte eure Ausbildung und wie lief diese ab?
Alisa: Bei mir waren es insgesamt vier Wochenenden (von Fr bis So) über einen Zeitraum von 4 Monaten verteilt. Dazu bin ich immer mit der Bahn nach Plochingen gefahren.
Mia: Bei mir war es ähnlich mit fünf Wochenenden. Wir haben uns in Durlach/ Thomashof getroffen.
In welchen „Fächern“ hattet ihr Unterricht?
Alisa: Wir haben natürlich viel Dirigieren geübt aber es gab auch das Fach „Umgang mit Gruppen“. Dabei ging es z.B. um Aufsichtspflicht oder Rhetorik: Wie drücke ich mich richtig aus? Dazu kamen noch Musikgeschichte und Instrumentenkunde.
Mia: Bei uns wurde oft in Kleingruppen gearbeitet. Z.B. hat eine Gruppe zuerst Dirigieren bei einer Lehrerin geübt, während die anderen Unterricht in Musiktheorie bei jemand anderem hatten. Zudem gab es auch Einzelstimmbildung. Dazu kamen noch Vorträge über Jugendschutz oder Urheberrecht. Gemeinsam mit der ganzen Gruppe wurden die Chorstücke eingeübt und Abend Theater gespielt.
Gab es am Ende eine Prüfung?
Alisa: Am Ende gab es ein Abschlusskonzert, bei dem alle Stücke vorgespielt wurden, die wir einstudiert hatten. Dabei hat immer jemand anderes dirigiert.
Mia: Das war bei uns genauso.
Wie wird im nächsten Jahr die Zusammenarbeit mit den Musiklehrern aussehen?
Herr Sieber: Im Kammerensemble ist ja auch Finja mit an Bord. Das ermöglicht uns jetzt eine bessere Aufteilung der Stimmgruppen. Alisa könnte mit den Bläsern üben und Finja den Streichern mit den Stricharten helfen.
Mia: Ich freue mich schon auf das Dirigieren – da werden wir noch gemeinsamStücke für die Chorgruppen aussuchen.
Das Interview führte Frau Kautz.
