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Hier zeigen euch die SchülerInnen des Jahrgangs 6 ihre Tipps zum Vokabellernen.

2021 02 Englisch VokabellerntippsderKl6

Liebe ViertklässlerInnen,

unsere Musiklehrerin Katja Kautz zeigt euch, wie ihr auch ohne Schlagzeug Schlagzeug spielen könnt.

Viel Spaß!

2021 02 Titelblatt Digitale Vorstellung Schnuppertag Musik

Hier kannst du dich spielerisch in der Mathematik ausprobieren:

2021 02 Titelblatt Digitale Vorstellung Schnuppertag Mathematik

Hier kannst du dir einen kleinen Einblick verschaffen, was im Fach Biologie auf dich zukommt.

2021 02 Titelblatt Digitaler Rundgang Biologie

 

In deinem Alltag hast du vielleicht schon einmal Sprüche wie diese gehört: „Chemie ist, wenn es stinkt und kracht“ oder „In meinen Garten kommt keine Chemie!“

Tatsächlich läuft ohne die Chemie gar nichts. Ab und zu stinkt und knallt es tatsächlich, aber Chemie ist um uns und sogar in uns.

Deine Batterie oder der Akku deiner Taschenlampe ist ein Produkt der Chemie.

Dein Körper ist ein großes Wunderwerk, das aus chemischen Verbindungen zusammengesetzt ist. Das Essen, das wir zu uns nehmen, die Kleidung, die uns wärmt, die Medikamente, die uns heilen, sind aus chemischen Verbindungen zusammengesetzt. Wenn wir kochen oder eine Kerze entzünden, führen wir chemische Reaktionen durch, ohne darüber nachzudenken.

Wie du siehst, ist die Chemie einfach überall!

Chemie ist eine experimentelle Wissenschaft, deshalb wirst du auch im Unterricht selbst viele chemische Experimente durchführen und durch genaues Beobachten und Auswerten neues Wissen über die Welt der Chemie gewinnen und damit auch deine Welt genauer verstehen.

Dein erstes Experiment kannst du direkt ausprobieren!

Viel Spaß und Erfolg!

2021 02 Chemie Experiment für 4er

 

Am Dienstag, 09. Februar, startete die 7a um 13.05 Uhr nicht wie gewöhnlich in den Nachmittagsunterricht, sondern die Kameras gingen an und eine „wilde Bande“ zeigte sich mit den unterschiedlichsten Kostümen – die Faschings-Party konnte beginnen!

Die Co-Klassenlehrerin und BK-Lehrerin Frau Schira hatte zuvor im BK-Unterricht eine besondere Form der Strumpf-Maske angeleitet, die von manchen SchülerInnen aufgegriffen und sehr kreativ umgesetzt wurde.

Dann wurde gespielt: Gegenstände grün, alt, aus der Küche, aus dem Bad wurden in Auftrag gegeben und diejenigen, die diese als erste in die Kamera hielten, hatten gewonnen. Montagsmaler, Reise-nach-Jerusalem und ein Buchstabenrätsel waren zuvor in Gruppen vorbereitet worden.

Klar, digital ist digital und ersetzt nicht eine Faschings-Party, bei der alle in einem Raum sind und miteinander spielen, tanzen und lachen oder gar eine Faschingsparty, die sonst immer von der SMV organisiert wird….

Aber die Stunde ging flugs vorbei. Und Hut ab vor allen SchülerInnen, die in diesem Format mitgefeiert haben. In diesem Sinne – wir lassen uns nicht unterkriegen und bleiben bei Laune!

S. Krause

Vaterkomplex oder Volksgeisel?

Im Rahmen des Philosophiekurses (Wahlfach in Klasse 11) setzen sich die SchülerInnen des Jahrgangs 11 mit verschiedenen religionskritischen Ansätzen auseinander. Eine Schülerin ließ in diesem Rahmen Sigmund Freud und Karl Marx aufeinandertreffen. Ein heiterer Plausch!

Sigmund Freud besucht einen Kongress in Nürnberg, vor dem Buffet beugt sich ein bärtiger Mann über den Thunfisch, Freud geht rasch auf ihn zu

F: Entschuldigung, sind Sie nicht Ludwig Feuerbach? Mit dem Bart hätte ich Sie fast nicht erkannt, ich bin Herr Freud, aber Sie dürfen Sigmund sagen. Schon ewig wollte ich Ihnen mitteilen, wie sehr ich Ihre Thesen unter...

Der Mann dreht sich zu Sigmund Freud...

M: Ich fürchte ich muss Sie enttäuschen Sigmund, aber ich bin Karl Marx.

F: Ach, das ähhh, das ist mir jetzt aber ganz...

M: Braucht es nicht. Sie unterstützen Feuerbachs Ansichten? Die Religionskritik nehme ich an. Ich selbst bin von seinen Überlegungen überzeugt, habe sie nur noch ein bisschen weitergeführt, kommunistisch, versteht sich.

F: Weitergeführt ist gut, Sie haben ja nichts als billige Propaganda aus seinen Texten gemacht! "Das Opium des Volkes", als ob die Menschheit ein großer Ameisenhaufen wäre, den jeder mit einem Stück Zucker lenken kann! Die Religion setzt auf einer ganz anderen Ebene an, nämlich schon in der frühsten Kindheit! Wer hat sich als Kind nicht geborgen und geschützt gefühlt, unter der Hand eines liebenden Vaters...

M: Also ich nicht!

F: ...eines liebenden Vaters, der zu allem fähig ist und als oberste Moralinstanz immer das Richtige tut. Wenn wir älter werden, erkennen wir diesen Trugschluss, unser Vater ist genauso fehlerbehaftet wie wir selbst, den Komfort der Illusion eines vollkommenen, lohnenden und strafenenden Wesens wollen wir aber nicht aufgeben. Und da kommt dann Gott ins Spiel.

M: Dann läuft in jedem Menschen also seit Jahrtausenden genau der gleiche psychologische Trugschluss ab, dieser verallgemeinernde Individualismus war mir noch nie begreiflich. Wenn man aber Ihrer kruden These folgt, muss man doch auf einen Widerspruch stoßen. Warum verlieren immer mehr Menschen den Glauben? Gibt es etwa aus reinem Zufall gerade jetzt weniger fürsorgliche Väter oder mehr eigenständigere Erwachsene? Tut mir leid Sigmund, aber mit der Idee hast du dir selbst ins Bein geschossen.

F: Herr Freud, wenn ich bitten darf!

M: Sie hatten mir doch das Du angeboten! Und ich bin sogar so freundlich, Ihnen den wahren Grund für die Glaubenskrise zu nennen. Bisher wurden die Menschen von der Religion abhängig gemacht, nur hier fanden sie Antworten auf ihre Fragen und Hoffnung auf eine erträgliche Zukunft. Ihnen waren die Augen vor der Sinn- und Gnadenlosigkeit dieser Welt verbunden und sie waren glücklich darüber! Jetzt, wo die Aufklärung den Schwindel aufgedeckt und das kalte Antlitz der Welt enthüllt hat, erkennen viele Menschen die Religion als das was sie ist. Sie sind nichts Weiteres als ein angebundener Hund, der seinem Herrchen trotzdem gehorcht, selbst wenn er angeschrien wird. Jetzt wird es Zeit, dass sich der Hund erhebt und auf zwei Beinen geht!

F: Würden Sie nicht so überschwänglich und pathetisch daherkommen, würde ich Ihnen glatt glauben. Der Mensch muss sich selbst ins Zentrum fassen und sich die Vernunft bzw. die Wissenschaft zur Religion nehmen.

M: Fügen Sie noch den Aufstieg des Proletariats hinzu und wir sind uns einig.

Ein weiterer Bartträger betritt den Saal

F: Einen Augenblick! Ist das da hinten nicht...

M: Sie haben Recht! Herr Feuerbach warten Sie, ich bin Ihr größter Fan!

F: Was? Ich bin Ihr größter Fan, so warten Sie doch!

(von Mariel Bernnat, Kl. 11)

Podcast-Produktion im Fach Deutsch

Um sich im ganzen Corona-Stress in etwas anderer Form literarisch weiterzubilden, erstellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 in Deutsch letztes Jahr Buchvorstellungen in podcast-Form. Spannung garantiert! Viel Spaß beim Reinhören in diese etwas andere Form der Buchvorstellung wünscht... Die Fachschaft Deutsch."

Die drei SchülerInnen und Schüler, von denen die podcasts stammen, heißen:

Emily Herrmann ("Mord ist nichts für junge Damen", von Robin Stevens)
Soraya Kukawka ("Die vergitterte Welt - mit 16 im Knast" von Jana Frey)
Jonathan Scheufler (Buchvorstellung von "War was?" Krieg der Sterne-Parodie von Paul Erickson)

 

Meet a jew

Wie lebt es sich als Jude in Deutschland? Was ist anders? Oder ist das ganze Ding mit der Religion gar nicht so anders? Sechstklässler des Remchinger Gymnasiums haben bei jungen Juden nachgefragt.

Was ist das Erste, das Schüler mit dem Wort „Jude“ verbinden? „Oft fällt sofort der Antisemitismus“, verdeutlicht Mascha Schmerling, „Aber es wäre doch viel schöner, wenn es unsere Feste Jom Kippur oder Chanukka wären. Als Deutscher im Ausland möchte man ja auch nicht als Erstes auf die Zeit des Nationalsozialismus angesprochen werden.“

Die Verknüpfung aus dem Geschichtsunterricht sei weiter wichtig – sollte aber eben nicht die einzige bleiben. Schmerling koordiniert das vom Zentralrat der Juden initiierte und vom Bundesfamilienministerium geförderte Projekt „Meet a jew“.

Dabei besuchen vor allem junge Juden Schulen oder Vereine und erzählen mitten aus ihrem Alltag erzählen – eine Gelegenheit, die sich bei nur 200.000 Juden in Deutschland oft nicht von selbst ergibt.

„Wir sind eben nun mal eine Minderheit“, so Schmerling, deren Team das abstrakte Bild in der Gesellschaft aufbrechen und ihm unterschiedliche Gesichter geben möchte.

Unser jüdisches Leben ist genauso divers und cool wie eures. (Nastia)

Schließlich gebe es „den“ Juden genauso wenig wie „den“ Christen, Moslem oder Atheisten, erklärten die beiden Studentinnen Nastia und Julia zusammen mit dem Computeringenieur im Ruhestand David Holinstat am Dienstag den Sechstklässlern des Remchinger Gymnasiums.

„Unser jüdisches Leben ist genauso divers und cool wie eures“, berichtete die 20-Jährige Nastia, die neben dem Studium in Mannheim in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne tanzt, sich mit Freunden trifft oder während des Lockdowns Netflix schaut – und am Wochenende anstatt zur Kirche in die Synagoge geht, dort auch Jugendarbeit macht.

Schüler kommen online schnell ins Gespräch

„Genau wie alle anderen mache ich, was mir Spaß macht – und was erlaubt ist.“ Selbst wenn der koschere Speiseplan vorsehe, fleischige und milchige Speisen zu trennen, dürfe auch mal Sahnegeschnetzeltes auf den Tisch kommen, ergänzte Julia: „So wie jeder Gläubige für sich selbst entscheiden kann, welche Regeln ihm für seinen Glauben besonders wichtig sind.“

Da der im Unterricht fest verankerte Besuch der Pforzheimer Synagoge coronabedingt ausfallen musste, entschieden sich die Fachlehrer Katharina Heiderich und Michael Tinkl mit ihren Ethik- und Religionsschülern an zwei Nachmittagen für dieses Austauschformat.

Und sie stellten begeistert fest, wie schnell die aufgeweckten Schüler ins Du und Du mit den jungen jüdischen Gästen kamen und eifrig eine Frage nach der anderen stellten.

Wann und wie oft sie beten, welche Feste sie feiern und welche Parallelen zwischen Judentum und Islam bestehen, wollten sie ebenso wissen wie die Gründe der Beschneidung und ob David auf dem Schofar-Horn blasen könne, was er gekonnt unter Beweis stellte.

Viele Fragen an die jungen Juden

Aber auch, ob sie „wegen ihres Glaubens arg viel anders behandelt“ oder „fertiggemacht werden“, fragte ein Schüler, während ein anderer berichtetet, wie ein Sportsfreund bei einer Bubelei als „fetter Jude“ beschimpft wurde.

„Ob Haarfarbe, Name oder Brille: Wenn die Leute etwas finden wollen, finden sie immer etwas“, erklärte Nastia. Wirklich antisemitisches Gedankengut sei zum Glück nur noch in wenigen Köpfen vorhanden – aber eben auch nicht weg: „Aber ihr kennt uns ja jetzt und könnt in solchen Situationen sagen: Das stimmt so nicht, Juden sind doch ganz normale Menschen!“

(Bericht und Bilder von Julian Zachmann)

Haustierwettbewerb 1

„Wie kann man sich die Tiernamen auf Französisch am besten merken? Na, am besten indem man die eigenen Tiere vorstellt und etwas über sie erzählt. Einer Idee aus dem Französisch-Buch folgend haben die Schüler aus der 6a im Fernlernunterricht einen Haus- und Kuscheltierwettbewerb erstellt, bei dem jeder sein eigenes Tier präsentierte. Was kam dabei heraus? Natürlich eine Auswahl an den süßesten Tieren, sodass es am Ende ein Kopf an Kopf rennen wurde und eigentlich niemand „verloren“ hatte ???? Wer sich trotzdem dafür interessiert, wer „gewonnen“ hat: Der/die Gewinner erhielten am Ende als Belohnung eine große Karotte; es war die numéro trois, les deux lapins adorables…“

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