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Zu Besuch bei King and Queen

Endlich war es so weit: Die erste Schülergruppe des Gymnasium Remchingen machte sich am 20.09 für eine Woche auf den Weg nach England, um beim neuen Schüleraustausch die altehrwürdige Schule King´s Ely in Ely bei Cambridge zu besuchen. Das in Vielem an Hogwarts erinnernde private Internat, das stolz auf eine tausendjährige Tradition zurückblickt, beeindruckte die dreizehn Zehntklässler/innen unseres Gymnasiums und ihre Lehrerinnen gleichermaßen. Staunend stellten sie fest, wie anders eine Schulatmosphäre sein kann, wenn sich kleine Gruppen von Lernenden zum Unterricht in den Räumen der Lehrer einfinden und wenn die Schüler den ganzen Tag in der Schule verbringen.

In den Familien ihrer Austauschpartner lernten die Jugendlichen den sprichwörtlichen englischen Humor kennen und stellten fest, dass englisches Essen doch auch sehr lecker sein kann.

Um das vom Schulwissen geprägte Bild vom britischen Königreich zu bereichern, unternahm die kleine Reisegruppe Ausflüge ins Seebad Hunstanton, zum Landsitz Sandringham, auf dem die Queen ihr Weihnachtsfest feiert, und spürte in Cambridge im King´s College und beim Punting (Stocherkahnfahren) den Traditionen der Universitätsstadt nach. Ein Besuch der Hauptstadt mit einer Runde im London Eye komplettierte die Eindrücke von der Insel. Mit frisch aufpolierten Sprachkenntnissen verabschiedete sich die Schülergruppe von den fürsorglichen Gastfamilien und ihren neuen Freunden und tauchte etwas wehmütig in den Channel Tunnel ein, aber auch vorfreudig dem eigenen Zuhause entgegen.

(von Isabel Vietta und Kerstin Bernstein)

Hof- und Schlachtereibesuch der Ethik-Schüler Jahrgang 7 Im Ethikunterricht der Schüler der Jahrgangsstufe 7 stand das Thema „Natur und Mensch“ an: Was ist heute eigentlich noch reine Natur? Welches Verhältnis hat der Mensch zu ihr? Und welche Bedeutung kommt dabei den Tieren, vor allem auch den Nutztieren zu? Um es nicht bei dem theoretischen Wissen zu belassen, besuchten die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Ethiklehrerin Katharina Heiderich den Biohof der Familie Gay sowie den Fleischereibetrieb Dürr & Beier in Nöttingen. Als interessierte Biologiekollegin begleitete die Gruppe außerdem Claudia Wankerl. Birgit Gay empfing uns trotz mäßigen Wetters in bester Laune. Sie zeigte der Gruppe ausführlich den zertifizierten Bioland-Hof der Familie. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler die Hühnerhaltung (auch mit dem Konzept „Mobiler Stall“), die Kuhtierhaltung sowie Teile der Getreideproduktion sehen. Besonderes Highlight war an diesem Vormittag ein junges Kalb, das gerade in der vorherigen Nacht geboren wurde. Die Tiere des Hofes werden in Nöttingen selbst geschlachtet. Und so ging es im Anschluss zur Fleischerei Dürr & Beier. Vor Ort begrüßte der Chef Andreas Beier persönlich. Nachdem sich alle mit hygienischer Schutzbekleidung ausgestattet hatten, ging es los. An diesem Tag wurde zwar nicht geschlachtet, der Chef veranschaulichte dennoch mit großer Begeisterung und gleichzeitiger Ernsthaftigkeit: Was passiert nun genau, bis das Bio-Rind der Familie Gay zum Endprodukt der Wurst- oder Fleischware verarbeitet ist? Dabei konnten die Kinder den Schlachtraum mit seiner entsprechenden Ausstattung sowie den Prozess der Wurstproduktion begutachten. Zudem erkläre Andreas Beier, wie der Betrieb seine Arbeit transparent machen muss. Großzügig wurde jeder am Ende mit einem Gericht und Getränk der freien Wahl verabschiedet. Ein großes Dankeschön an beide Betriebe, dass sie diesen informativen Einblick geboten haben! (von Katharina Heiderich)

It's the second English lesson on Wednesday when Mrs. Petersen, our English teacher, comes in with cutlery, bowls, jelly, berries and cream. She puts the things on the teacher's desk. Then she starts: "We make Trifle today. Luke, in our book, eats this English dessert on his birthday. I now divide groups." I join Cristian, Julia and Noela in a group. We pour the cream into the measuring cup, then the girls whip the cream. Next to us sponge fingers are cut, other pupils prepare jelly and berries. The cream is ready, now we can eat the leftover cream. Hmmmm, that tastes good! Mrs. Petersen takes two bowls: one big and one small bowl. In the small bowl we put the vegetarian trifle, so without jelly, because gelatine is in it. And there’s a big bowl for trifle with jelly!

The nice thing about preparing trifle is: We didn’t say any phrase in German, only in English.

But back to the dessert: Soon the bowls are empty (RATZEKAHL). We also eat the crumbs, yummy! Trifle is a super delicious dessert with and without jelly. It is fast and easy to make and you can be sure: It is a hit on parties!

Well: Buy the things and prepare your own trifle. Here is the original English recipe: For a trifle you need:

  • 1 sponge cake or 1 packet of sponge fingers
  • (1 packet of jelly, water)
  • A packet of custard or Straciatella-cream, milk
  • 500 g of fresh or tinned berries (Deutsch=Beeren)
  • 250 ml of cream

Break small pieces of cake into a big glass bowl. Slice the berries and put them in the bowl. Prepare the jelly, leave it to cool and pour it over the cake and berries. Carefully put the bowl in your fridge. Prepare the custard and pour it on the jelly. Leave it to cool. Whip the cream and put it on top.

(von Aris Kammenos, Kl. 5c)

Synagogenbesuch der Klasse 6a

Am Dienstag, den 26. Juni 2018, brach die Klasse 6a mit Frau Heiderich und Herrn Tinkl zu einer Exkursion mit dem Ziel Synagoge in Pforzheim auf. Das Thema Judentum behandelte die Klasse bereits zuvor im Religionsunterricht.

Nach einer kurzen Bahnfahrt landeten wir schließlich in der Innenstadt Pforzheims. Als lauffreudige Klasse kamen wir nach einem kurzen, zügigen Fußmarsch an einem hohen, bankähnlichen Gebäude an. Von außen erkannten wir die Synagoge nicht, aber Herr Tinkl lief zielstrebig auf das gut bewachte Eingangstor zu. An der Tür hing die Mesusa, ein kleines Kästchen, in dem Verse aus der Tora eingeschlossen sind.

Uns erwarteten der Rabbiner und ein Wachmann, die uns freudig begrüßten und uns einließen. Zuerst waren wir noch verwundert, dass ein heiliger Ort so gut bewacht sein muss, denn schließlich stehen bei christlichen Kirchen auch immer die Türen offen. Doch der nette Rabbiner erklärte uns, dass früher in Pforzheim die Juden verfolgt worden waren und es leider immer noch judenfeindliche Menschen gibt. Deswegen lasse die Gemeinde das Gebäude so gut bewachen.

Wir traten in die Synagoge ein und legten an der Garderobe unsere Sachen ab. Bevor wir den Innenraum betraten, mussten die Jungen noch eine Kippa aufsetzen. Dies ist eine aus edlem Stoff oder Leder gefertigte Kopfbedeckung, die ausschließlich männliche Gläubige tragen müssen. Innen angekommen setzen wir uns auf extra aus Israel angelieferte, mit weichen Sitzpolstern überzogene Bankreihen. Dann erklärte uns der Rabbiner alles Wissenswerte übe die Synagoge und den jüdischen Glauben, z.B. über den Teffelin, einen Gebetsriemen, der um den Arm und den Kopf gewickelt wird. Oder er erzählte uns etwas über den Tallit, ein meist weißes, viereckiges Tuch aus Stoff, das zum Gebet getragen wird. Es gab auch noch andere uns unbekannte jüdische Gegenstände, wie z.B. die Menora, ein siebenarmiger Leuchter oder die Tora, die jüdische Bibel. Danach stellten wir noch viele Fragen. Nachdem diese beantwortet waren, führte uns der Rabbiner schließlich zum Thoraschrein, um uns die vielen verschiedenen Gebetsrollen zu zeigen.

Dann war die Besichtigung auch schon vorbei und wir fuhren mit der S-Bahn wieder zurück zur Schule.

(von Lara, Leah, Eva, Lisa, Neele, Annika, Julie, Kl. 6a)

Der Insektensommer – wir zählen nach!

Am Montag nach den Pfingstferien durfte die Klasse 6b des Gymnasium Remchingens den Unterricht nach draußen verlegen. Im Rahmen einer deutschlandweiten Insektenzählung, welche vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) organisiert wird, zählten und bestimmten die Schülerinnen und Schüler alle Sechsbeiner, welcher sie innerhalb einer Stunde in einem bestimmten Umkreis finden konnten. Nach einer Stunde konnten wir schon einmal festhalten: Remchingen ist noch gut von Insekten bevölkert – hoffentlich bleibt das auch so!

(von Claudia Wankerl)

Am 22.5.17, besuchten wir, die Franzosen der Klassen 8a und 8b, die Schüler aus Straßburg. Nach der Busfahrt empfingen uns die Jugendlichen mit einem kleinem Buffet. Anschließend sind wir in Gruppen mit den Franzosen gegangen und sollten eine kleine Aufgabe erledigen. Danach gingen wir auch dann sofort in die Stadt. Dort sollten wir eine Stadtrallye erledigen. Man hatte die Gelegenheit, sich mit den Franzosen zu unterhalten. Zwischendurch wurde Deutsch gesprochen, da die Franzosen ein paar Schwierigkeiten hatten, unterhielten wir uns meistens auf französisch. So hatte man die Chance, sein Französisch zu verbessern. Allerdings ging der Tag viel zu schnell vorbei und so mussten wir uns leider von den Franzosen verabschieden. Manche haben die Chance genutzt und haben Nummern ausgetauscht, damit der Kontakt erhalten bleibt. Viele fanden das gemeinsame Treffen sehr gut, da man so etwas über das andere Land und deren Sitten erfahren konnte.

(von Celine Frank, Kl. 8a)

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Am 01.12.2016 fand ein eintägiger Austausch mit einigen Franzosen aus Straßburg statt. Zu Beginn hießen die Deutschen die Franzosen recht herzlich Willkommen mit einer kleinen Stärkung. Danach lernten sie sich in der Sporthalle spielerisch kennen, zum Beispiel mit dem Spiel <<nœud gordien>>. Als diese Aktivitäten vorüber waren, nahmen sie ein leckere Mahlzeit in der Kantine ein. Nach einer kurzen Schulführung, begaben sich die Schüler zusammen mit den Lehrern auf den Weg in Richtung Karlsruher Weihnachtsmarkt. Anschließen informierte Herr Gretsch die Franzosen ein wenig über Karlsruhe. Auf dem marche noel (Weihnachtsmarkt) teilten sich die Schüler in französisch-deutsche kleinere Gruppen. So konnten ihre Sprachkenntisse angewendet werden. Unter anderem gab es eine lustige Rallye, welche einige interessante Aufgaben enthielt. Gegen 16 Uhr war es leider auch schon wieder vorbei, denn die Franzosen hatten noch einen langen Weg vor sich. Viele Schüler hatten einen schönen Tag. L'échange était bon.

Tristan Hartwig und Moritz Kasper, 8a

Am Donnerstag, den 14.04.2016, besuchte der Spanischkurs von Frau Schwarz das Kunstmuseum Gehrke-Remund" in Baden-Baden. Das Museum ist unter anderem für die große Ausstellung der Künstlerin Frida Kahlo und deren Werke bekannt und bietet somit eine optimale Gelegenheit, etwas über ihr imposantes Leben zu erfahren. Für diejenigen, die noch nichts über Frida Kahlo gehört haben: Sie zählt zu den bekanntesten Künstlern Lateinamerika, deren Großeltern aus Pforzheim stammen.

Vor Ort angekommen, erzählten wir über Fridas Kindheit, über ihr Leben mit dessen Höhen und Tiefen, ihre Schicksalsschläge, über ihre schwierige Ehe mit dem egozentrischen Maler Diego Rivera und über die außergewöhnliche malerischen Begabung, die ihr diese Anerkennung brachte. Kein anderer Künstler verstand es so wie sie, ihre Gefühle in ihren Werken darzustellen. Frida war bekannt dafür, dass sie die Fähigkeit hatte, sich ihr Selbstbewusstsein in schweren Zeiten dadurch zu holen, ihre Gefühle in Bildern zu verarbeiten. Schaut man sich ihr Gesamtwerk an, stellt es eine Chronik ihres Lebens dar. Jedes ihrer Gemälde hat seine eigene Bedeutung, weshalb ihre Kunst und ihre Person als bemerkenswert gelten. Mithilfe der vielen Fotos, die im Museum ausgestellt sind, konnten wir das Leben Fridas viel besser veranschaulichen und man konnte ihre Kunstwerke aus einem anderen Augenwinkel heraus betrachten.

Insgesamt umfasst die Ausstellung sechs Bereiche, die jeweils einen Zeitraum von Fridas Leben als junges Mädchen, politische Aktivistin und Mode-Ikone dokumentieren. Erwähnenswert ist, dass das Museum nicht nur Fotografien bzw. Werke von Frida besitzt, sondern auch andere Exponate, wie z. B. Kleider, Schmuck und Accessoires aus Mexiko, welche identisch mit den Kleidern und dem Schmuck sind, die Frida zu Lebzeiten trug. Obwohl die meisten Bilder in schwarz-weiß gehalten sind, sind die bunten Zimmer, die Haushaltsgegenstände sowie der Garten des Hauses als Wandbild in Farbe ausgestellt. So hat jeder Betrachter die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen und sich somit in den Lebensmittelpunkt Fridas besser hineinzuversetzen. Die Bilder der Ausstellung sind keine Originale, sondern Repliken, welche in den letzten 30 Jahren zusammengetragen wurden. Für uns war der Besuch des Museums eine interessante Erfahrung, da man als Besucher auf diese Weise einen umfassenden Eindruck von dem Gesamtwerk Fridas Kahlo erhielt So ist es möglich, ihre Entwicklung zu erfassen und unterschiedliche Stilphasen zu erkennen, durch welche die Künstlerin in ihrer Schaffenszeit gegangen ist.

Ebenso erwähnenswert ist, durch Fridas Kunst selbst erfahren zu können, was sie wirklich für eine bemerkenswerte Persönlichkeit war. Besonders schätzten wir auch die außerordentliche Gastfreundschaft und Leidenschaft der Museumsbesitzer, weshalb wir einen Besuch nur weiterempfehlen können.

von Celine Oe Luca, Julia Carbone (Klasse 11)

Wir, die Klasse 7b, haben das weltberühmte UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn besucht. Dort bekamen wir eine Führung durch das Kloster.

Als erstes erzählte uns Frau Roller, die mit uns die Führung gemacht hat, wie es der Sage nach zu dem Namen Maulbronn gekommen ist. Die Zisterzienser-Mönche aus dem Elsass wussten anfangs nicht, wo sie ihr Kloster bauen sollten. Also beluden sie ein Maultier mit ihren
Klosterschätzen und ließen es laufen. Das Tier blieb an der Stelle des heutigen Brunnens stehen und warf den Klosterschatz ab. Dort bauten dann die Mönche Mitte des 12. Jahrhunderts ihr Kloster und Jahre später gründete sich dort ein Dorf.

Das Kloster Maulbronn gilt heute als die am besten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Die Klosterkirche ist eine große Kirche in der Form eines Kreuzes. Die Kirche war durch eine Mauer in zwei Teile geteilt. Ein Teil für die Mönche und ein Teil für die Laienbrüder. Doch nicht nur die Kirche war geteilt, jeden Raum im Kloster gab es zweimal. Der Unterschied zwischen den Mönchen und den Laienbrüdern bestand darin, dass die Mönche aus adligen Familien stammten und die Laienbrüder aus dem einfachen Volk. Die adligen Kinder wurden meistens ins Kloster geschickt, weil sie dort vieles lernen konnten, wie zum Beispiel die Bibel lesen und abschreiben oder Latein sprechen. Die Kinder aus dem Volk wurden oft ins Kloster geschickt, weil die Eltern zu wenig Geld hatten, um sie zu ernähren. Diese zwei verschiedenen Gruppen wurden natürlich auch anders behandelt. Die Laienbrüder arbeiteten als Handwerker oder in den Wirtschaftsgebäuden des Klosters. Außerdem mussten sie das Feuer im Calefaktorium aufrecht erhalten, da das die einzige Wärmequelle im Kloster war. Sonst war es überall sehr kalt, da es damals noch keine Heizung gab. Die Mönche hingegen verbrachten ihr Leben im Kloster mit Bibel lesen, Beten, Lesen und Schreiben und Gottesdienste halten.

Auch das Brot haben die Laienbrüder aus dem eigenen Getreide selbst hergestellt. Dies haben wir auch in dem Workshop „vom Korn zum Brot" gemacht. Doch wir haben noch Wurst und Käse darauf gemacht, damit es besser schmeckt. Anschließend haben wir unsere selbstgebackenen Brote gegessen. Sie waren sehr lecker.

Mit dem Workshop endete auch der Besuch im Kloster.

Von Ella Sarochan (Klasse 7b)

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