Die Klasse 5 b bastete im Reli-Unterricht eine Bibelrolle
Von Michael Tinkl (Religionslehrer)
In einer Apotheke bekommt man Medikamente, in einer Videothek konnte man früher Videos kaufen. Und was gibt es in einer Bibliothek – Bibeln? Nicht nur, aber bestimmt auch. Unser deutsches Wort „Bibel“ stammt vom griechischen Wort „biblos“. Übersetzt heißt das zunächst einfach „Buch“. Dass man früher auf Tierhäute (Pergament) oder getrocknete Pflanzen (Papyrus) schrieb und die Blätter zu Rollen zusammenklebte, lernten die 18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 b im Religionsunterricht kennen. Sie beschäftigten sich mehrere Wochen mit verschiedenen Fragen zu einem der wichtigsten Bücher der Weltliteratur, das zudem Heilige Schrift für das Judentum und das Christentum ist. Wie ist die Bibel aufgebaut? Wie ist das „Buch der Bücher“ entstanden? Welche Länder kommen in der Bibel vor? Wie wurde die Bibel überliefert? Welche Rolle spielte Martin Luther bei der Verbreitung der Bibel? Welche Geschichten aus den vielen Büchern in der Bibel sind besonders wichtig? 12 Arbeitsblätter waren auszufüllen. Zum Abschluss wurden sie verziert, zusammengeklebt und mit Stäben zum Aufrollen versehen. Manche Bibelrollen bekamen sogar noch einen Mantel. Das Ergebnis können alle Schülerinnen und Schüler aktuell in der Schulbibliothek besichtigen.
