Die 7 a verbrachte eine sportliche Landschulheim-Woche in Freiburg
In diesen Text haben wir vier Fake News eingebaut. Findet ihr sie?
Montag 15.06.: Anreise, Stadtführung und Shoppen (von Matilda, Gesa und Raoul)
Am Montag, den 15.06.2026 begann unsere Reise nach Freiburg. Mit Gepäck und viel Vorfreude trafen wir uns am Bahnhof Wilferdingen und fuhren zum Hauptbahnhof Karlsruhe. Erstaunlicherweise war die Deutsche Bahn sogar pünktlich. Dort stiegen wir in den ICE um und fuhren zum Hauptbahnhof Freiburg. Der hatte aber 30 Minuten Verspätung, als Entschädigung dafür bekamen alle zwei Kugeln Eis. Nach einer Fahrt mit der Straßenbahn kamen wir in unserer Jugendherberge an.
Da die Zimmer erst um 17 Uhr zugänglich waren, legten wir unsere Sachen ab und machten uns auf den Weg in die Stadt. Da es an diesem Tag sehr sonnig war, nahmen wir die Route über den Wald, die schattiger war. Es war sehr steil und anstrengend, doch als wir das Münster sahen, wussten wir, dass sich der Weg gelohnt hatte. Frau Auch erzählte uns viel über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Danach teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und durften shoppen gehen.Die Stadt hat viele Shops mit schönen Souvenirs. Um ca. 16:30 Uhr trafen wir uns wieder am zuvor besprochenen Treffpunkt in der Stadt und fuhren mit der Bahn zurück in unsere Jugendherberge.
Bevor wir reingingen, besprachen wir die Zimmeraufteilung und die wichtigsten Regeln. Vor dem Abendessen hatten wir noch ein wenig Zeit, um unsere Betten zu beziehen und unser Zimmer einzurichten. Zum Abendessen gab es Reis mit Hühnchen in scharfer Chillisoße und Erbsen, was vielen Mitschülern schmeckte. Nach dem Essen gingen wir auf unsere Zimmer und ruhten uns noch etwas aus. Draußen an einem schönen Plätzchen besprachen wir organisatorische Sachen, z.B. wie der Bunte Abend am Donnerstag verlaufen sollte. Als die Uhr dann 22 Uhr schlug, begann die Nachtruhe. Alle Schüler waren noch sehr aufgeregt und freuten sich auf die kommende Zeit, weshalb viele wir von unseren Lehrern mehrmals ermahnt wurden, weil wir zu laut waren. Um ca. 23:30 war dann endgültig Ruhe und alle schliefen tief und fest. Es war ein anstrengender und langer, aber auch schöner Anreisetag, der allen Schülern gefallen hat und Vorfreude auf die kommende Zeit weckte.
Dienstag 16.06.26: Frühsport, Höhenluft und lange Wege (von Harmony, Ivy und Nick)
Der Dienstag begann für einige von uns ziemlich früh, bereits um 6:00 Uhr morgens hieß es Joggen (aber nur die Jungs) und das, obwohl Herr Weber uns vorher ausdrücklich gewarnt hatte, dass uns ein anstrengender Tag bevorsteht, wo er natürlich recht hatte. Nach dieser sportlichen Leistung vor dem Frühstück trafen sich alle um 8:00 Uhr in der Mensa, um sich für den Tag zu stärken.
Pünktlich um 9:30 Uhr brachen wir auf und liefen los zur Straßenbahn, die uns zur Talstation der Schauinsland-Bahnbrachte. Um 10:30 Uhr schwebten wir mit der Gondel in Richtung Gipfel und erreichten eine halbe Stunde später alle die Bergstation. Dort startete unser eigentliches Wanderabenteuer. Gegen 11:30 Uhr marschierten wir in Richtung des Eugen-Keidel-Turms los, den wir um ca.12:00 Uhr erreichten. Natürlich ließen wir uns die schöne Aussicht nicht entgehen und zwängten uns die vielen Stufen nach oben, um die fantastische Aussicht über den Schwarzwald zu genießen. Man konnte sogar den Feldberg sehen. Eine Stunde später wanderten wir über „über Stock und Stein“ – also auf ziemlich abenteuerlichen und unbefestigten Wegen – weiter, bis wir um 14:00 Uhr eine verdiente Mittagspause auf dem Grillplatz einlegten und alle ihr Lunchpaket aßen, das jeder zuvor am Morgen gepackt hatte. Um 15:00 Uhr hieß es laut Herrn Webers Karte bereits „fast geschafft“, doch der Weg zog sich noch eine Weile. Nach einem langen Fußmarsch kamen wir schließlich um 17:00 Uhr wieder unten in der Freiburger Innenstadt an. Weil die Beine schwer und der Hunger groß waren, strömten wir nur zehn Minuten später in Kleingruppen erst einmal zu McDonald’s, um uns zu belohnen. Gegen 20:30 Uhr nach dem Abendessen versammelten wir uns alle und machten einen gemeinsamen Spieleabend.
Mittwoch 17.06. – Floßbau, Baden und Rugby (von Sophie, Lara und Benjamin)
Nachdem wir gefrühstückt und unsere Badesachen gepackt hatten, fuhren wir von unserer Straßenbahnhaltestelle ,,Römerhof“ zum Moosweiher. Dort wurden wir von Ems und Ursula herzlich empfangen. Wir teilten uns in Gruppen ein und durften erst einmal die ganzen Materialien zum Bau des Floßes aus ihrem Van holen. Aber sie schmissen das Baumaterial einfach auf einen Haufen. Sie sagten, wir sollen einfach mal das Material (darunter waren aufblasbare Schwimmkörper, verschiedene Holzstangen sowie Holzbretter und verschieden dicke Seile) nehmen und Ideen sammeln, was man bauen könnte. Außerdem meinten sie, dass jedes Floß am Ende gleich aussehen sollte. Am Anfang hat sich jedes der fünf Teams einfach alles geschnappt, was es in die Finger bekam. Doch alle merkten bald, dass das nicht viel weiterführte, und mit schnellem Nachzählen und ein bisschen Mathe hatte dann endlich jeder, was er brauchte. Jedes Team hatte zig Ideen, wie man ein tolles Floß bauen kann, doch die Betreuer lehnten jeden Vorschlag ab und sagten, man sollesich auf die Holzstangen konzentrieren. Nach ein paar Minuten des Nachdenkens kam eine Gruppe auf eine Lösung,die sich als richtig herausstellte. Anschließend erklärte Ems,wie man die Konstruktion richtig verknotet. Alle Teams dachten, es wäre einfach, da es bei Ems nicht so schwer aussah, doch alle merkten schnell, dass es schwieriger war als gedacht. Irgendwann hatten es dann alle geschafft, den TÜV-Test zu bestehen. Die Schwimmkörper waren angebracht und die Flöße waren bereit zum Einwässern.
Doch zuerst stärkten sich alle mit ihren vorher gepackten Lunchpaketen. Die Schwimmwesten angezogen, waren auch alle bereit, ins Wasser zu gehen. Eine Gruppe nach der anderen ließ ihr Floß ins Wasser. Anfangs fiel es einigen schwer, ihr Floß zu steuern, doch man bekam nach und nach ein Gefühl dafür. Auf dem See mussten wir uns erstmal an das Paddeln gewöhnen. Außerdem haben die Jungs die Mädchen sehr nass gespritzt. Nun fingen wir an, Spiele zu spielen. Zuerst mussten wir ganz viele Gummienten aus dem Moosweiher fischen, wobei die Jungs und Herr Weber gewonnen haben. Anschließend sind wir in die Mitte des Sees, wo früher eine Insel war, gefahren und durften schwimmen. Es war so lustig und hat richtig Spaß gemacht, nur leider ging eine Brille im Wasser verloren. Danach spielten wir das zweite Spiel, und zwar Rugby. Daraufhin bildeten wir zwei Teams. So funktionierte das Spiel: Das eine Team musste den Ball werfen und sich so lange drehen, bis das andere Team zum Ball gepaddelt ist und ihn einmal um das Floß gegeben hatte. Gewonnen hatte das Team, das sich am Ende mehr gedreht hatte. Schließlich war die Zeit auf dem Wasser vorbei und wir mussten die Flöße an Land ziehen und diese abbauen.Nachdem wir alles verräumt hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn in die Altstadt und gingen shoppen. Um 19:00 Uhr gingen wir Abendessen und spielten danach gemeinsam Spiele.
Donnerstag 18.06. – Bogenschießen, Stadiontour und Bunter Abend (von Jule, Marie und Leon)
Am Donnerstag geschah, worauf alle sich gefreut hatten. Am Morgen trafen wir uns um 7.30 an der Rezeption und gingengemeinsam an das Frühstücksbüffet. Das Essen war zwar nicht das Beste und immer das Gleiche, doch jeder fand etwas,das ihm schmeckte. Als die Betreuer von der „Do und Be Gesellschaft“ um kurz nach 9.30 kamen, sind wir zusammen zu einem im Wald versteckten Wasserpark mit Haien und Delfinen neben der Jugendherberge gegangen, um dort Bogenschießen zu lernen. Zuerst spielten wir ein komisches Spiel, bei dem man in Zweier-Paaren auf alle vieren ging und sich gegenseitig anmuhte. Die Person die ernst geblieben ist, war in Gruppe 1 und die andere in Gruppe 2. Gruppe 1 war zuerst beim Bogenschießen, dort wurde ihnen erklärt, wie sie den Bogen halten müssen, wo der Pfeil eingeführt werden muss usw. Dann ging es endlich los mit dem Schießen. Überraschenderweise klappte es bei manchen sofort, während andere noch üben mussten. Ein Schüler war sogar so gut, dass er direkt in die Mitte getroffen hat. Gruppe 2 war währenddessen an einer anderen Station, bei der man Teamspiele mit sehr viel Geduld gespielt hat. Nachdem beide Gruppen fertig waren, wurden die Stationen getauscht.
Am Nachmittag fuhren wir ca. dreißig Minuten mit der Bahn zum Europapark-Stadion, wo bereits ein Stadionführer auf uns wartete. Als wir beim Stadion ankamen, war es extrem heiß. Es hatte über 35°C, weswegen wir alle froh waren, dass das Stadion etwas kühler war. Bei der Stadiontour bekamen wir zuerst die Stehplätze der Ultras und der Auswärtsfans sowie die VIP-Sitze gezeigt. Danach gingen wir in den Pressekonferenzraum, dort gab es viele Stühle, doch er war kleiner als gedacht. Die Kabinen der Gästespieler durften wir auch sehen. Zum Schluss der Führung zeigte er uns noch den Raum, in diesem Fifa gezockt wurde, es gab sogar mehrere PS5 mit Freiburg-Logo darauf. Mit unseren Rabattkarten gingen wir in den Fanshop, dort konnten wir uns noch Souvenirs kaufen.
Am Abend hatte sich die Klasse in der Jugendherberge einen Raum gemietet, um einen Bunten Abend mit Kostümen und Spielen (Werwolf) abzuhalten. Nach 21.30 mussten wir dann wieder auf ihre Zimmer, um zu schlafen. Insgesamt hat uns der Tag trotz der Hitze gut gefallen und wir würden ihn gerne wiederholen.
Freiburg 19.06. – Abschlusskreis, Rückblick und Dank (von Oskar, Anonym und Lina)
Wir standen alle unterschiedlich auf und die Stimmung war angespannt, weil wir wussten, dass es unser letzter Tag in Freiburg war. Wir packten unsere Koffer und brachten sie ins Foyer. Danach gingen wir alle frühstücken. Es gab sehr leckeres Essen, wir setzen uns alle zusammen an zwei Tische und aßen. Da Herr Weber und Frau Auch kein Mittagessen gebucht hatten, mussten wir uns Lunchpakete einpacken. Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen Freizeit. Gegen 9.30 Uhr waren die meisten fertig, manche haben im Foyer Karten und manche haben draußen Fußball oder Basketball gespielt. Um ca.10.40 Uhr haben wir uns draußen auf den Basketballplatz versammelt und einen Abschlusskreisgemacht. Jeder hat eine gute und eine schlechte Sache erzählt.Es war der beste Morgen, den wir in der Jugendherberge hatten.
Dann verließen wir die Jugendherberge, jeder mit einer anderen Stimmung. Die einen waren vielleicht traurig, dass es so schnell vorbei war und die anderen waren glücklich, dass sie bald wieder ihre Familie sehen konnten. In der Stadtbahn spielten manche „Wahrheit oder Pflicht“ und andere Karten. Ein paar Kinder sind in die falsche Straßenbahn eingestiegen und in die falsche Richtung gefahren. Am Hauptbahnhofangekommen haben wir bemerkt, dass zwei Kinder fehlen. Herr Weber ist zurückgelaufen und hat sie gesucht. Als sie da waren, mussten wir noch ca. 30 min auf unseren Zug warten.Im ICE gab es sehr viel Hektik, weil wir alle mit unseren Freunden in einen Vierer wollten. Etwa zehn Minuten,nachdem wir eingestiegen waren, saßen alle auf ihren Plätzen. Ein großes Danke haben wir an Herr Weber und Frau Auch zu sagen, da sie uns wieder Sitzplätze reserviert haben. Die Fahrt ging eine Stunde und fünfzehn Minuten bis Karlsruhe. Von dort kamen wir so gegen 13.45 in Wilferdingen an und wurden von unseren Eltern erwartet. Wir waren sehr aufgeregt, dass wir alle unsere Eltern oder Familie wieder sehen konnten.Viele rannten aus dem Zug raus und sprangen in die Arme ihrer Familie.
Rückblickend war es eine sehr schöne Klassenfahrt, die Programmpunkte waren richtig toll und haben viel Spaß gemacht. Es gab schöne Momente, die wir nie vergessen werden. Vielen Dank an Herrn Weber und Frau Auch, dass sie unseren Landschulheimaufenthalt so gut organisiert hatten.
