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Per Email: Die Experten der Gemeindeverwaltung Remchingen geben den Schüler_innen Einblick in ihre Arbeit

Wir, die Klassenstufe 8, haben uns mit unserer Gemeinde und ihren verschiedenen Angeboten beschäftigt. Im Gemeinschaftskundeunterricht schauten wir uns verschiedene Angebote an: das Rathaus, die Kulturhalle und weitere. Um alle darüber zu informieren, haben wir uns in kleinen Gruppen zusammengetan und verschiedene Präsentationen zu diesem Thema vorbereitet. Wir schickten verschiedene Emails an die jeweiligen verantwortlichen Personen, um Fragen zu klären und gute Informationen in die Präsentationen einzubauen. Dank dieser Aktion kennen wir nun unsere Gemeinde besser.

(von Elisabeth Kissel, 8c)

Schülerfirma des Gymnasiums Remchingen sammelt leere Druckerpatronen und alte Handys

Gerade in der Homeschooling-Phase liefen die Drucker wahrscheinlich zeitweise heiß und es sind viele leere Druckerpatronen angefallen, die gespendet und dann wieder befüllt und verkauft werden können. Wir von der Schülerfirma Eselsohr möchten unser Sammelengagement auf leere Druckerpatronen ausweiten. Der Erlös daraus kommt dem Projekt „Rote Nasen“ (https://www.rotenasen.de) zugute, das Kinder im Krankenhaus über Clownprojekte zum Lachen bringen möchte.

Wenn Sie unsere Sammel- und Spendenaktion unterstützen möchten, können Sie Ihre leeren Druckerpatronen (nur Originalpatronen) und alten Handys in den Sammelboxen am Eingangsbereich des Gymnasiums in die entsprechenden Boxen geben. Beachten Sie dabei bitte die gültigen Corona-Regeln.

Unser Ziel ist es, unsere Schule und Umgebung umweltfreundlicher zu gestalten. Aus diesem Grund bieten wir seit einigen Jahren Schulbedarf aus recycelten Materialien zum Verkauf an. Daneben sammeln wir Handys zur Nutzung der darin enthaltenen Ressourcen und leisten damit auch noch einen sozialen Beitrag, da der Erlös aus dem Handyrecycling den Tieren im Kölner Zoo zugute kommt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Schülerfirma Eselsohr des Gymnasiums Remchingen

Sieben Schüler:innen der Jahrgangsstufe 1 beschäftigten sich ein Schuljahr lang mit zwei Themenkomplexen:

  • Corona
  • Diversity

Neben dem inhaltlichen Teil sollen im Seminarkurs insbesondere auch wissenschaftlich-methodische Grundlagen vermittelt werden, die im Rahmen einer Eigenleistung umgesetzt werden können. Am Schuljahresende durften alle ihre Ergebnisse im Rahmen einer festlichen Veranstaltung präsentieren.

Seminarkurs 2020 21 komprimiert

v.l.n.r.: Julia Fromm, Hannah Appel, Marlene Lahmann, Antonia Zahn, Philine Berger, Melissa Klinger, Erik Ferdinand, Petra Tinkl, Harald Menzel

Alle Abschlusspräsentationen:

Hannah Appel: Krise oder Chance – Leidet die deutsche Industrie unter der durch Covid-19 ausgelösten Digitalisierung oder profitiert sie davon?

Wie bist du vorgegangen?

Insbesondere in wirtschaftlichen Fachzeitschriften habe ich seriöse Informationen gefunden. Außerdem habe ich drei Interviews mit Vertretern aus mittelständischen Unternehmen geführt, um zu überprüfen, ob meine Eindrücke aus der Literatur-Recherche zur Realität passen.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Es gibt deutliche Gewinner, welche in der Corona-Krise ihre Produktpallette sogar noch ausbauen konnten, insbesondere wenn sie schon frühzeitig auf Digitalisierung gesetzt hatten. Andererseits gibt es aber auch viele Verlierer, welche die hohen Investitionen nicht aufbringen können oder auch zu spät damit angefangen haben, die Digitalisierung voranzutreiben.

***

Philine Berger: Body Shaming und Soziale Medien- der negative Einfluss auf Jugendliche und die Gegenbewegungen

Wie bist du vorgegangen?

Da mein Thema sehr aktuell ist und aus diesem Grund keine geeignete Fachliteratur vorhanden war, musste ich viel mit Internetquellen und Eigenrecherche arbeiten. Des Weiteren hatten auch meine Interviews einen hohen Wert für meine Seminararbeit, da ich so mit Betroffen sprechen und ihre Erlebnisse mit meinen Ergebnissen vergleichen konnte.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Die Schönheitsideale haben einen sehr großen Einfluss auf Jugendliche, welcher oft negativ ist. Die jungen Menschen vergleichen sich mit diesen Idealen und fühlen sich durch die manipulierten Vergleiche häufig unwohl oder sind unzufrieden mit ihrem Körper. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Gegenbewegungen mehr in den Fokus kommen, denn diese bringen die Realität zurück in die Sozialen Medien und können helfen, das Selbstwertgefühl der Jugendlichen zu stärken.

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Erik Ferdinand: Kann eine Studie bei der Polizei den „Freund und Helfer“ für alle schaffen, ohne das Vertrauen der Bürger in die Polizei zu beeinträchtigen und eine von Rassismus freie Polizei für jetzt und später fördern?

Wie bist du vorgegangen?

Ich habe mich vor allem im Internet nach Quellen umgesehen, da mein Thema recht aktuell ist und noch somit kaum gedruckte Werke existieren. Ich bin oft auf die Online-Artikel von Zeitschriften und die Tagesschau gestoßen und habe diese dann als meine Infoquelle benutzt.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Studien sind ein hervorragendes Mittel, um Informationen zu beschaffen. Mit den Ergebnissen muss aber kritisch umgegangen werden, damit diese Ergebnisse auch zu einer Veränderung führen können. Außerdem sollten die Themen / Fragestellung spezifisch gestellt sein, um möglichst genaue Antworten zu liefern.

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Julia Fromm: Jung versus Alt: Wer ist schlimmer von Covid-19 betroffen?

Wie bist du vorgegangen?

Nach ausgiebigem Lesen von Texten im Internet, in Zeitschriften und in Büchern habe ich eine Befragung gestartet mit dem Ziel, das genaue Empfinden der beiden Altersgruppen zu erfassen.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Es hat sich gezeigt, dass das Ergebnis je nach Gewichtung und Lebenssituation sehr unterschiedlich ausfällt und keine der beiden Gruppen pauschal als stärker betroffen bezeichnet werden kann.

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Melissa Klinger: Können Social Media die Akzeptanz von homosexuellen Partnerschaften in unserer Gesellschaft erhöhen?

Wie bist du vorgegangen?

Da es bei meinem Thema so gut wie keine Quellen gibt, bestand meine Arbeit größtenteils aus einer Eigenleistung. Diese setzte sich aus Interviews und einer Umfrage zusammen. Hierfür wurden Interviews mit zwei „Instagram-Paaren“, zwei Paaren, die nicht auf Social Media aktiv sind und einer homosexuellen Person, die auf Social Media aktiv ist, geführt. Die Umfrage, an welcher insgesamt 311 Personen teilgenommen haben, wurde für ein breites Gesamtbild durchgeführt. Diese Eigenleistung hat dann schlussendlich zu meinem Fazit geführt.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Leider ist kein allgemeingültiges Fazit möglich, da Social Media eine viel größere Bandbreite haben, als ich erforschen könnte. Social Media können aber auf jeden Fall die Akzeptanz von homosexuellen Partnerschaften erhöhen, sofern die Paare der Partner-Accounts das Ziel der Sichtbarkeit und vor allem der Aufklärung verfolgen. Außerdem können diese Accounts auch nur bei Interessierten die Akzeptanz fördern, denn wer es sich nicht anschaut, kann auch nicht zwingend davon beeinflusst werden.

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Marlene Lahmann: Fakten versus fake news? Welche Verschwörungstheorien kursieren rund um Covid-19?

Wie bist du vorgegangen?

Ich habe viel im Netz dazu gelesen, aber auch in Büchern und Zeitschriften. Um die Einschätzung und das Wissen um die Problematik zu erfassen und ins Bewusstsein zu bringen, habe ich eine Online-Umfrage erstellt, an der sich 354 Personen beteiligt haben?

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Es kursieren überraschend viele fake news und Verschwörungstheorien, an die auch ein beachtlicher Teil der Befragten glaubt. Deswegen sollten Fakten richtiggestellt werden und das Thema an Schulen mehr Beachtung finden.

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Antonia Zahn: Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Beruf – eine Utopie oder schon Wirklichkeit?

Wie bist du vorgegangen?

Ich habe sehr viel gelesen, nicht nur im Internet, sondern auch drei Bücher. Damit ich das Thema und deren Problematik besser beurteilen kann, habe ich per MS Forms eine Umfrage gestartet, die die persönlichen Erfahrungen der Befragten aufzeigten.

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

In den letzten Jahren hat sich schon einiges getan, auch gerade im Moment verändert sich viel, dennoch ist noch viel Arbeit zu tun. Mein Hauptaspekt war, dass Gleichberechtigung auch viel mit der Frau an sich und ihrem persönlichen Leben zu tun hat, und nicht nur mit den Unternehmen, wie es meist vermutet wird.

 

BOGY-Elternabend digital über unterschiedliche Wege ins Berufsleben

Die Eltern der Klassen 8-11 waren am 22. Juni eingeladen, sich über unterschiedliche Wege ins Berufsleben zu informieren. Thomas Kunz von der Agentur für Arbeit zeigte Möglichkeiten auf, welche Ausbildungs- und Studienwege es abgesehen vom Abitur gibt. In seinem Online-Vortrag verwies er interessierte Eltern z.B. auch auf die Fachhochschulreife. Sein Handout lieferte eine Karte durch den „Dschungel“ der vielfältigen Ausbildungswege in Baden-Württemberg. Die vertieften Einblicke in die Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler wurden von Eltern als besonders erhellend empfunden. Sowohl die Elternschaft als auch Herr Kunz waren sich einig: So eine Veranstaltung braucht es wieder – nächstes Jahr hoffentlich in Präsenz!

(von Hannah Lukassen und Myriam Negele)

Gymnasium Remchingen veranstaltete eine Schulklassen-Challenge „Bleib-fit“ im Frühjahr 2021

Bleib fit während des Online-Unterrichts

Bei unserer Schul-Klassen-Challenge „Bleib-fit“ sammelten unsere Schüler/Innen klassenintern ihre Sport-Bewegungsminuten. Gefragt war die tägliche und wöchentliche Zeit, die ein einzelner Schüler oder Schülerin mit einer sportlichen Bewegung verbracht hatte. Über 9 Wochen hinweg - vom 25.01 -28.03.2021- sammelten die Sportlehrer/ innen der einzelnen Klassen im Online-Unterricht die einzelnen Zeiten über Wochenbögen, die von den Eltern bestätigten werden mussten.

Dabei galt es die Motivation hochzuhalten - nicht nur bei der Bewegungszeit – sondern auch bei der Abgabe der Bögen - denn jede nicht abgegebene Minute verringerte den Klassendurchschnitt.

In einem spannenden Kopf an Kopf-Rennen und mit einem Durchschnitt von 409 Minuten pro Schüler/In pro Woche gewann schließlich die Klasse 7a vor der Klasse 6b – gefolgt von der Klasse 5a.

Ein Bravo an alle Beteiligten.

Unser Förderverein unterstützte die Challenge mit Sportgeräte-Preisen für die jeweiligen Klassenkisten:

  1. Platz 7a: 15 Tischtennisschläger mit Bällen, 1 Fußball und 1 Basketball
  2. Platz 6b: 15 Tischtennisschläger mit Bällen und 1 Fußball
  3. Platz 5a: 1 Fußball

Herzlichen Glückwunsch von der -Fachschaft Sport -

„Autounfall mit Schutzengel“ Liebe Hörerinnen, liebe Hörer,  die Klasse 6b hat am 19.03.2021 Radioberichte geschrieben und aufgenommen. Per Videokonferenz haben wir sie präsentiert.  Hier finden Sie den Bericht von Finn Meißner. Hören Sie selbst!   Your browser does not support the audio element.

Alina, Etienne und Nicolai sind qualifiziert für das Bundesfinale im Jugendwettbewerb Informatik

Das Fach Informatik hat sich seit vielen Jahren in unserer Kursstufe als Wahlfach etabliert. Neben Programmierung stehen hier auch spannende Themen an, zum Beispiel Datencodierung, Kryptologie, Algorithmen, Aufwandsberechnung, Datenbanken, Netzwerkstrukturen, Prozessverarbeitung, Homepage-Gestaltung und gesellschaftliche Aspekte.

Im Hinblick auf den aktuellen Mangel an IT-Kräften auf dem Arbeitsmarkt ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Nachwuchs weiter zu fördern.

Die Informatik-AG in Klasse 10 bietet unseren Schüler:innen eine Entscheidungshilfe, ob sie das Wahlfach dann in der Kursstufe wählen sollen. Natürlich kann das Wahlfach auch ohne die AG belegt werden.

Herzliche Glückwünsche gehen an Alina Frey (10a), Etienne Bader (10b) und Nicolai Huber (10a). Sie haben in den beiden ersten Runden des Jugendwettbewerbs Informatik genügend Punkte gesammelt, um sich für das Bundesfinale zu qualifizieren! Die ganze Schule drückt euch nun die Daumen, dass ihr uns ab dem 1. September erfolgreich vertreten werdet.

Jugendwettbewerb Informatik: https://jwinf.de/

Logo Bundeswettbewerb Informatik

(von Harald Menzel)

Alina, Etienne und Nicolai sind qualifiziert für das Bundesfinale im Jugendwettbewerb Informatik

Das Fach Informatik hat sich seit vielen Jahren in unserer Kursstufe als Wahlfach etabliert. Neben Programmierung stehen hier auch spannende Themen an, zum Beispiel Datencodierung, Kryptologie, Algorithmen, Aufwandsberechnung, Datenbanken, Netzwerkstrukturen, Prozessverarbeitung, Homepage-Gestaltung und gesellschaftliche Aspekte.

Im Hinblick auf den aktuellen Mangel an IT-Kräften auf dem Arbeitsmarkt ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Nachwuchs weiter zu fördern.

Die Informatik-AG in Klasse 10 bietet unseren Schüler:innen eine Entscheidungshilfe, ob sie das Wahlfach dann in der Kursstufe wählen sollen. Natürlich kann das Wahlfach auch ohne die AG belegt werden.

Herzliche Glückwünsche gehen an Alina Frey (10a), Etienne Bader (10b) und Nicolai Huber (10a). Sie haben in den beiden ersten Runden des Jugendwettbewerbs Informatik genügend Punkte gesammelt, um sich für das Bundesfinale zu qualifizieren! Die ganze Schule drückt euch nun die Daumen, dass ihr uns ab dem 1. September erfolgreich vertreten werdet.

Jugendwettbewerb Informatik: https://jwinf.de/

Logo Bundeswettbewerb Informatik

(von Harald Menzel)

Fünftklässler geben online Orientierung zu Erlebnisplätzen in der Gemeinde

Remchingen (zac). Wo geht’s denn hier zum Römermuseum? Wie lange hat das Schlossbad geöffnet? Und wo gibt es das leckerste Eis? Remchingen ist zwar weder Großstadt, noch Tourismushochburg – sich verlaufen und nach Rat suchen kann man in den Ortsteilen aber schon einmal, vor allem als internationaler Besucher. Deshalb verhalfen die Fünftklässler des Remchinger Gymnasiums der Gemeinde jetzt online zu einer kleinen englischsprachigen Tourismusinformation: „Im Englischunterricht beschäftigen wir uns gerade mit dem Fragestellen“, berichtete Schülerin Lilly. Während das Schulbuch eine Tour durch den Londoner Stadtteil Greenwich vorschlage, habe die Klasse 5a zusammen mit Lehrerin Kathrin Wimmer ihre virtuelle Tour kurzerhand nach Remchingen verlegt und während des Online-Unterrichts ihre Fragen samt passenden Antworten rund um beliebte Einrichtungen und Geheimtipps in der Gemeinde auf einer noch nicht öffentlich zugänglichen digitalen Pinnwand festgehalten. Zur Krönung durften die eifrigen Schüler ihr Werk in einer Videokonferenz Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und seinen Kolleginnen Britta Hoffmann, Leiterin des Amts für Bildung und Familie sowie Michaela Ungerer, Koordinatorin des Projekts „Kinderfreundliche Kommune“ präsentieren – auf Englisch, versteht sich. 

„Es muss ja nicht gleich eine echte Tourismusinformation in einem Gebäude sein, aber kompakte Informationen für Besucher in englischer Sprache wären sicher praktisch“, stellten Jona und Ben fest, während Deborah gleich auch an geplante Schüleraustausche nach der Pandemie dachte. Neben Fahrradstrecken dürfe auch der Rathausplatz samt Abenteuerspielplatz nicht fehlen, sind sich viele der Fünftklässler einig. Neben ihren Englischkenntnissen boten die Schüler auch ihre Zeichenkünste an, falls es zu einer Verwirklichung kommen sollte. „Man unterschätzt tatsächlich oft, wie viele Besucher aus der Ferne kommen, beispielsweise wegen des Römermuseums oder auf einer Radtour durch die Region“, unterstrich Prayon und freute sich über die kreativen Vorschläge, auch wenn Remchingen selbstverständlich nicht das Tourismus-Highlight der Region sei: „Wir wollen das auch gar nicht werden: Wichtig ist, dass ihr euch hier wohlfühlt!“

(von Julian Zachmann)

Touristeninformation

Screenshot der digitalen Pinnwand (Foto: Kathrin Wimmer)

Remchinger Gymnasium freut sich über 5.000 Euro für Instrumente vom Förderverein 

Remchingen (zac). Obwohl das Singen und Blockflöten im Unterricht Corona-bedingt weiterhin nicht möglich ist, müssen die Fünft- und Sechstklässler des Remchinger Gymnasiums nicht aufs Musizieren verzichten:

Eine Spende des schuleigenen Fördervereins in Höhe von rund 5.000 Euro und das direkte Engagement der Musikfachschaft um Katja Kautz, Johannes Sieber und Ralf Keser ermöglichte kurzerhand die Anschaffung kleiner Keyboards samt Ständern und Pedalen, die die Schüler alleine – nach der Pandemie auch zu zweit – bespielen können. „So können wir den Musikunterricht wieder aktiv gestalten, die Theorie praktisch vermitteln und haben dazu noch eine Art Klassenorchester“, freute sich Sieber, der mit seinen Kollegen nicht davor zurückschreckte, ein neues Unterrichtskonzept zu gestalten. Kautz sei dankbar, bei Förderverein und Schulleitung unmittelbar offene Türen eingerannt zu haben: „Alle waren gleich Feuer und Flamme.“ Dies sei im Dschungel der schulischen Bürokratie nicht immer der Fall. Über den Schuletat konnte darüber hinaus die Verkabelung gedeckt werden. 

Groß war die Freude über die neuen Instrumente bei den Fünftklässlern: „Jetzt weiß ich, wie cool es ist, mit einem Keyboard Musik zu machen und kann schon ein kleines Stück selbst spielen“, stellte Lilly Heß begeistert fest und Ben Hoffmann freute sich: „So ist es viel leichter, Noten zu lernen, als ganz ohne Instrument.“ Außerdem sei es schön, mit der Klasse zusammen zu spielen, ergänzte Robin Lösch, während sich Hannah Kälber freute, „etwas ganz Neues“ ausprobieren zu können. „Ich finde Keyboardspielen im Unterricht super, weil ich praktische Dinge mehr mag als die Theorie“, brachte es Deborah Flinspach auf den Punkt. 

Auch der Fördervereinsvorsitzende Georg Klamandt freute sich, unmittelbar helfen zu können: „Musik kann so viele Emotionen ausdrücken wie kaum eine andere Kunstform, sie erreicht die Menschen. Die Kinder können hier echte Kreativität leben. Deshalb ist es seine super Sache, dass das Musizieren nun auch während der Pandemie weitergehen kann“, unterstreicht er die schnelle Zusage – obwohl der Verein erst kürzlich die neue Schulhomepage und Tablets gesponsert hatte. Gleichzeitig hoffe er weiterhin auf den Rückhalt der Eltern, was Mitgliedschaften und Spenden angehe – gerade bei den neuen Klassen. Solange Einschulungsfeiern oder Schulfeste nicht stattfinden können, fehlen dem Verein Möglichkeiten, persönlich auf sich aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu werben, weshalb Klamandt auf die Präsenz des Vereins auf der Internetseite verweist. 

(von Julian Zachmann)

2021 03 Keyboardanschaffung Musik Bild Sieber Zeitung

Begeistert von den neuen Keyboards am Remchinger Gymnasium sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b während des Corona-konformen Unterrichts. Foto: Johannes Sieber

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