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Ausflug ins Naturkundemuseum des Bio-LK

Das Naturkundemuseum Karlsruhe war das Ziel des Biologie-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12. Nachdem endlich wieder Exkursionen möglich waren, ging es für die angehenden Abiturienten in das heimische Herzstück der Museumslandschaft. Delia Polty hatte den Besuch im Rahmen ihrer GFS vorbereitet und leitete die Mitschülerinnen und Mitschüler durch die Gänge. So konnten die 18 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zum Beispiel das größte Korallenriff Deutschlands bestaunen und sehen wie derSchwarzspitzenriffhai seine Runden dreht. Der Ausflug in Begleitung ihrer Lehrerin Andrea Stäudinger-Rädle bot eine willkommene Abwechslung und anschauliche Vorbereitung auf das anstehende Abitur.

(von Myriam Negele)

Am Mittwoch, den 16.3.22 folgten viele Schüler:innen und Lehrer:innen der Einladung, in einer Friedensaktion ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen.

Foto: Tanja Erb

 

 

Durch die Pandemie sind in den vergangenen beiden Jahren Kontakte stark eingeschränkt gewesen. Gerade im Schulalltag mussten Kinder und Jugendliche mit zahlreichen Einschränkungen leben. Mit einer 1.000 Euro-Spende der VR Bank Enz plus möchte das Gymnasium Remchingen den schulischen AGs jetzt wieder neues Leben einhauchen.

Corona hat unser aller Leben seit nunmehr zwei Jahren fest im Griff. Vor allem Kinder und Jugendliche sind durch den veränderte Schulalltag und die Kontaktbeschränkungen stark belastet. Schulleiterin Sandra Brenner vom Gymnasium Remchingen will jetzt den Arbeitsgemeinschaften an ihrer Schule wieder neuen Auftrieb verschaffen. Möglich ist der Neuanfang dank einer Spende der VR Bank Enz plus über 1.000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass die VR Bank uns seit Jahren tatkräftig mit finanziellen Mitteln unterstützt“, so die Oberstudiendirektorin. Brenner fährt fort: „Von der aktuellen Spende der Bank sollen unsere Schüler direkt profitieren, denn wir investieren das Geld in die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften unseres Gymnasiums.“

Teilmarktleiter Walter Eisele ist begeistert von dem vielfältigen zusätzlichen Angebot, das das Gymnasium mit seinen Arbeitsgemeinschaften abbildet. Das reicht von der Bibliothek-AG, die es den Schülern durch Eigeninitiative ermöglicht an drei Wochentagen in der großen Pause Sach-, Kinder-, Jugendbücher und Bücher in Fremdsprachen auszuleihen. Über die Italienisch-AG für diejenigen, die sich noch mehr für Fremdsprachen interessieren. Wer sich sportlich betätigen möchte, nimmt an der AG „Volleyball“ oder „Geräteturnen“ teil. Es wird aber auch eine Informatik-AG angeboten, die ab Klasse 10 umfangreiche Einblicke in die Programmierung bietet und es den Schülern ermöglicht, bei entsprechender Fächerwahl Informatik im Abitur später sogar als mündliches Prüfungsfach wählen zu können. Im musischen Bereich deckt das AG-Angebot die Instrumentalmusik mit dem Kammermusikensemble und der Bigband und den Gesang mit zwei Chören ab. Schüler die Technik und Kreativität verbinden möchten belegen die Fischertechnik-AG. Kreativen Zugang zur magischen Welt des Theaters bieten die Bühnenbau- und die Theater-AG. Ebenfalls kreativ und gleichzeitig auch umweltbewusst geht es bei der Arbeitsgemeinschaft „Gestalten mit Naturmaterialien“ zu. In der Schülerfirma Eselsohr verkaufen Schüler ihren Kameraden alles was man für den Schulalltag benötigt. Zu fairen Preisen werden dabei vorrangig umweltfreundliche Produkte angeboten. Last but not least engagieren sich in Erster Hilfe ausgebildete Schulsanitäter aus verschiedenen Klassenstufen für die Gesundheit ihrer Mitschüler, helfen bei Notfällen und sind auch bei Veranstaltungen, wie dem Sporttag, als junge Helfer vor Ort.

Bild: Schulleiterin Sandra Brenner (rechts) investiert die Spende von VR Bank-Teilmarktleiter Walter Eisele (links) in die AGs des Remchinger Gymnasiums

(Foto und Text von Silke Alber, VR Bank Enz plus)

Schlittschuhlaufen, Skifahren und durch den Schnee wandern, das steht jedes Jahr im Winter auf dem Programmpunkt des Gymnasium Remchingens, der Wintersporttag. Und dieses Jahr mit Corona, was tun? Das war also die Frage, mit der sich die SMV dieses Jahr beschäftigen musste. Ein einfacher Wandertag wäre doch zu langweilig gewesen. Deshalb hat sich die SMV etwas ganz Besonderes ausgedacht, den sogenannten Winterdenksporttag.
Am 14.02.2022 fand dieser alternative Wintersporttag statt. Die Klassen sammelten sich zuerst in ihren Klassenzimmern, um sich natürlich erst einmal zu testen. Nachdem das erfolgreich geschehen war, ging es dann endlich los.
Jede Klasse bekam von ihrem Klassenlehrer zu Beginn zwei Aufgaben, die sie lösen musste. Die eine Aufgabe davon war eine Art Rallye, bei der die Klasse an einen bestimmten Ort in Remchingen gehen und dort dann etwas herausfinden musste, so wie beispielsweise das Treppenstufenzählen an der Bergschule oder auch das Herausfinden einer ganz bestimmten Hausnummer. Sobald die Klasse das geschafft hatte, ging es nur noch darum die zweite Aufgabe zu lösen, um sich möglichst schnell die beiden neuen Aufgaben bei der SMV abzuholen. Die zweite Aufgabe bestand darin ein Rätsel zu lösen, indem man zum Beispiel herausfinden musste, wie sich Schlümpfe aus einer Höhle befreien können oder wie eine Ziege, ein Wolf und ein Kohl heil auf die andere Uferseite gelangen können. Wenn nun auch das gelöst war, konnten die Klassensprecher der Klassen zum Pausenhof kommen, wo auch schon die Helfer der SMV auf sie warteten, um ihnen neue Aufgaben mitzugeben. Die Klassen bekamen also neue Rätsel und konnten weiterziehen. Währenddessen trug die SMV die Punkte, die es für diese Aufgabe gab, in eine Excel-Tabelle ein, damit die Klassen auch fleißig mitverfolgen konnten, auf welchem Platz sie sich aktuell befanden. Denn es gab unterschiedlich schwierige Aufgaben und dementsprechend natürlich auch unterschiedlich viele Punkte, sodass die Klassen sich beeilen mussten, die Aufgaben zu lösen. Schließlich wurden am Ende die Punkte gezählt und auf die Klasse mit der höchsten Punktzahl wartete auch ein leckerer Preis. Um 11.30 Uhr kamen dann alle SchülerInnen wieder zum Sportplatz an der Schule, schon etwas ausgepowert von den anstrengenden Aufgaben. Natürlich warteten alle ganz gespannt auf den entscheidenden Moment, den des Preisverleihs. Wer hatte denn nun gewonnen? Damit es gerecht blieb, gab es nicht nur einen Preis, sondern einen für jede Stufe. So gab es am Ende drei Gewinner, die ihre Süßigkeiten abholen und mit der ganzen Klasse teilen konnten.
Das war mal ein ganz anderer Wintersporttag, aber einer, den man nicht so schnell vergisst und vielleicht auch wiederholt. Schließlich geht es darum, dass die SchülerInnen sich bewegen und vor allem Spaß haben und das hatten sie definitiv. Also war es ein sehr erfolgreicher, wenn auch ein sehr anderer Wintersporttag.
(von Delia Polty, Klasse 12)

Remchinger „Achter-Rat“ hat seine Arbeit aufgenommen / Treffen mit Gemeinderat im Juni

Remchingen (zac). Was wünschen sich die Jugendlichen, um ihre Gemeinde noch attraktiver zu machen? In Remchingen hat der „Achter-Rat“ seine Arbeit aufgenommen: ein Beteiligungsprojekt aus allen Achtklässlern der Bergschule, Realschule, des Gymnasiums und der Schule am Sperlingshof. Einen Vormittag lang brachten sie ihre Wünsche und Ideen auf den Punkt – über eine Online-Videokonferenz verbunden mit den anderen Klassen und Gemeinschaftskundelehrern sowie mit den Schulsozialarbeiterinnen, dem Experten für Kinder- und Jugendbeteiligung Udo Wenzel, der das Format „Achter-Rat“ mitentwickelt und bereits in vielen Kommunen im Land umgesetzt hat sowie Rathaus-Mitarbeiterin Michaela Ungerer, die das Projekt „Kinderfreundliche Kommune“ koordiniert. „Jugendbeteiligung funktioniert nicht einfach so, dass man seine Wunschliste im Rathaus abgibt – sondern sie weiterentwickelt, aktiv mitmacht und dranbleibt“, ermutigte Wenzel, der den Klassen einen praktischen Einblick in die Kommunalpolitik gab, bevor sie selbst Ideen sammeln und an Gruppentischen detailliert ausarbeiten und die Machbarkeit hinterfragen konnten. 

„Unser Schulsportplatz ist total vermoost – wenn man ihn neugestalten würde, könnten wir ihn auch in der großen Pause nutzen“, blickte eine Achtklässlerin auf den momentan kaumbespielbaren Hartgummiplatz der Bergschule. Dafür wären sie und ihre Mitschüler auch bereit, in der Freizeit selbst mit anzupacken. Mehr Sitzgelegenheiten, aber auch Aktionsflächen, Spielgeräte, Sonnenliegen und Schattenbäume für den Pausenhof stehen ebenso auf der Wunschliste wie überdachte Fahrradständer und ein Update für den Computer-Raum. In der Gemeinde wünschen sie sich vor allem Treffpunkte. Für einen „chilligen Chillplatz“ brauche es gar nicht viel: „Da reicht schon eine Hütte mit ein paar Bänken und einer Grillmöglichkeit“, bringt es ein anderer Schüler auf den Punkt und denkt ebenso an den lange diskutierten Skaterplatz. Schnell wird deutlich, dass auch die Mitschüler aus umliegenden Gemeinden einen Teil ihrer Freizeit gerne in Remchingen verbringen – und sich abends oder am Wochenende noch regelmäßigere Busverbindungen wünschen. Das jüngst für 4,5 Millionen Euro sanierte Freibad steht hoch im Kurs – die Steigerung wären noch ein Sprungturm und eine große Röhrenrutsche, verdeutlicht eine weitere Schülerin der Bergschule. 

An deren Machbarkeit tüftelten auch die Achtklässler des Gymnasiums, berichtet FSJ-lerMoritz Kasper vom Beteiligungsprojekt. Auch Tablets für jeden Schüler, eine gemeinsame Baumpflanzaktion und ein Supermarkt für den Ortsteil Nöttingen gehören zu den Vorschlägen, die die Schüler bei einem weiteren Treffen den anderen Klassen präsentieren und gemeinsam priorisieren sollen, bevor sie ihre Ideen Anfang Juni Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Vertretern des Gemeinderats präsentieren. „Der Achter-Rat ist eine tolle Möglichkeit, um die Schüler am Gemeindegeschehen zu beteiligen“, freute sich auch Agnetha Dalmus aus Singen. Während ihres Public Management-Studiums absolviert sie unter anderem im Remchinger Rathaus ein Praktikum und beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit Beteiligungsprozessen in der Gemeinde: „Je mehr die Gemeinde in politische Bildung investiert und den Jugendlichen Zugang zu den Entscheidungsprozessen der Verwaltung gibt, desto mehr schafft sie es, dass sie sich jetzt und zukünftig aktiv miteinbringen.“

(von Julian Zachmann)

Remchinger Gymnasium schildert in Videoreportage begeisterte Eindrücke zu bundesweitem Projekt

Remchingen (zac). Ob auf Barren und Schwebebalken, am Volleyballnetz, Basketballkorb oder auf dem Fußballplatz: Die sportlichen Arbeitsgemeinschaften und Teams des Remchinger Gymnasiums hatten bis kurz vor der Pandemie alles gegeben, um sich im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit hunderten anderen Schulen im Land zu messen und sich vielleicht einmal mehr den Einzug ins Bundesfinale zu sichern. Dann folgten der erste Lockdown und ein abruptes Ende des Mannschafts- und Gemeinschaftssports. Zwar können die Schüler mit Masken und auf Abstand mittlerweile wieder gemeinsam trainieren – an große Wettbewerbe im Austausch mit anderen Schulen ist aber noch immer nicht zu denken. Mit der digitalen „Schulsport-Stafette“ als Wettbewerb und Aktionstag kam der Deutschen Schulsportstiftung die zündende Idee, wie sich die Teams trotzdem messen können: Durch ein dezentrales Konzept mit einheitlichen Aufbau- und Bewertungskriterien vor Ort, sodass die Schulen über Zeitmessungen und Video-Austausch digital gegeneinander antreten konnten.

Neben einer Qualifikation der Remchinger Basketballgruppe fürs Bundesfinale 2021 freute sich die Schule insbesondere darüber, dass sie Baden-Württemberg in einer halbstündigen Videoreportage zur digitalen Stafette vertreten darf, die seit kurzem auf dem YouTube-Kanal von „Jugend trainiert“ zu sehen ist. An mehreren Tagen begleitete das professionelle Filmteam die Remchinger Schüler bei den Trainings und bekam überall, wo die Schüler ihre Maske abnehmen konnten, vor allem eines vor die Kamera: viele strahlende Gesichter. „Die Schulsportstafette war ein großer Erfolg – weil sie tatsächlich die Fröhlichkeit und das Lachen wieder zurück in die Schule gebracht hat“, bringt es Sportlehrerin Andrea Stäudinger-Rädle auf den Punkt. Wichtiger als die Ergebnisse sei, dass mit den Wettkämpfen wieder ein großes Stück des normalen Sportalltags eingekehrt sei. „Wer ohnehin leidenschaftlicher Sportler war, fand auch während Corona kreative Wege, um alleine zu Haus zu trainieren – für alle anderen war es aber eine umso härtere Zeit, in der die Kondition deutlich nachgelassen und viele Schüler auch an Gewicht zugelegt haben“, stellt sie fest und ist umso dankbarer über die wiedergewonnenen Möglichkeiten: „Das ist ein großer Schritt. Wettkämpfe motivieren einfach noch viel mehr, Sport zu machen und sich mit anderen zu messen.“ So seien dieses Mal auch einige neue Gesichter begeistert dabei gewesen.  

„Man hat gemerkt, welcher Bewegungsdrang bei den Kindern und Erwachsenen dahintersteckte“, freut sich in der Videoreportage auch die baden-württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper (Grüne) über die Teilnahme von 226 Schulen im Land, „Da ist richtig der Knopf aufgegangen.“ „Endlich ist das Training wieder gemeinsam möglich, das macht einfach viel mehr Spaß“, stellt auch eine Siebtklässlerin begeistert fest, während sie begleitet von den Schüler-Mentoren Anna Haas und Ronja Schlittenhardt Handstände auf dem Schwebebalken macht. 

Die Videoreportage zur „Schulsport-Stafette“ ist auf der Homepage des Gymnasiums Remchingen, Fach Sport und auf dem YouTube-Kanal „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ zu sehen. Link: www.youtube.com/watch?v=JxlZHSOaPbQ 

Darüber, dass der Schulsport trotz nach wie vor geltenden Einschränkungen wieder große Schritte Richtung Normalität gehen konnte, freuen sich in der Turn-AG des Remchinger Gymnasiums die Sportmentorinnen Anna und Ronja (hinten), ihre Mitschülerinnen mit Lehrerin Andrea Stäudinger-Rädle (hinten rechts). Foto: Zachmann  

Bildungsinitiative „Coaching4future“ macht mit Vorträgen und Workshops Halt am Remchinger Gymnasium 

Remchingen (zac). Ein kaltblütiger Mord in der „Villa von Mondstein“: Kaum hat der wohlhabende Hausherr seinen Tresor geöffnet, wird er von hinten mit einem Kerzenleuchter erschlagen – ein klarer Fall für die Neuntklässler des Gymnasiums Remchingen. Zwar ist der Fall frei erfunden, umso realitätsnaher sind die Ermittlungsmethoden, mit denen die Schülerinnen und Schüler dem Täter auf die Schliche kommen – und dabei einen tiefen Einblick in die Wissenschaft der Forensik und Biochemie sowie einen Überblick über mögliche künftige Berufsfelder bekommen können. 

Einen Tag lang machte die landesweite Bildungsinitiative „Coaching4future“ Halt an der Schule, um die Klassenstufen acht bis zehn mit interaktiven Vorträgen und Workshops für die digitale Welt und technische Berufe insbesondere aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und dem nach wie vor bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Man kennt vieles aus Fernsehserien, aber hier können wir grundlegende Techniken der Forensik selbst erleben und einen ersten Eindruck davon bekommen, wie Kriminaltechniker ermitteln“, stellte ein Schüler begeistert fest, während er mit seinen Mitschülern in Laborkittel schlüpfte und mithilfe einer Pipette Kunstblut aus unterschiedlichen Richtungen auf eine Oberfläche spritzte, um das Ergebnis mit den Tatortspuren zu vergleichen. Auch die Analyse von Haaren und Fasern und der Abgleich von Fingerabdrücken gehörten zu den spielerischen Methoden, durch die die Zell- und Molekularbiologin Jasmin Friedrich und die promovierte Genetikerin Simone Bauer führten, nachdem sie in einem Vortrag einen Einblick in die Zukunftsbereiche der Forschung von autonomer Mobilität bis hin zu umweltfreundlichen Technologien gegeben hatten. „So konnten wir nicht nur lernen, wie die Welt in Zukunft aussieht, sondern auch, welche Berufsmöglichkeiten wir haben“, freute sich der Schüler. Auch seine Mitschülerin lobte den spannenden Exkurs: „So etwas macht man nicht jeden Tag und das Projekt bietet einen interessanten Überblick, wie unsere Arbeit mal aussehen könnte.“ Besonders interessiere sie der Bereich der medizinischen Robotik. 

Kleine Roboter kurvten derweil durch ein anderes Klassenzimmer, in dem Victoria Schöffler und Heiko von der Heide den Jungs und Mädchen mit ultraschall-gelenkten selbstfahrenden Spielzeugautos die Funktionsweise von Saugrobotern verdeutlichten. Zudem konnten die Schüler entdecken, wie die durch eine Fehlproduktion entdeckte Wachswatte Öl binden kann, wie ein Roboterarm funktioniert oder wie man ein Computerspiel programmiert. „Der Aktionstag ist ein großer Gewinn für unsere Schule – nicht nur wegen den vielfältigen Workshops, sondern auch, weil die Coaches einen authentischen Einblick in die MINT-Berufe und passende Studiengänge geben können“, freute sich Fachlehrer Fabian Birk.         

Die von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Arbeitgeberverband Südwestmetall und der Bundesagentur für Arbeit getragene Initiative macht in der kommenden Woche außerdem Halt an der Schillerschule in Mühlacker sowie am Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim. Am Pforzheimer Schiller-Gymnasium fährt gleich ein ganzer Erlebnis-Lern-Truck vor – auf zwei Etagen gespickt voller digitaler Möglichkeiten aus den Bereichen Sensorik, Robotik, Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. Bewusst wollen die Coaches die Schüler dabei nicht nur über Chancen der Digitalisierung informieren, sondern sie auch für damit verbundene Risiken und Gefahren sensibilisieren, die es zu vermeiden gilt. 

(von Julian Zachmann)

Dem Täter auf der Spur waren die Neuntklässler mithilfe von Kunstblut und der Unterstützung von Genetikerin Simone Bauer im Rahmen des Aktionstags „Coaching4future“. Foto: Birk 

 

Bildungsinitiative „Coaching4future“ macht mit Vorträgen und Workshops Halt am Remchinger Gymnasium 

Remchingen (zac). Ein kaltblutiger Mord in der „Villa von Mondstein“: Kaum hat der wohlhabende Hausherr seinen Tresor geöffnet, wird er von hinten mit einem Kerzenleuchter erschlagen – ein klarer Fall für die Neuntklässler des Gymnasiums Remchingen. Zwar ist der Fall frei erfunden, umso realitätsnaher sind die Ermittlungsmethoden, mit denen die Schülerinnen und Schüler dem Täter auf die Schliche kommen – und dabei einen tiefen Einblick in die Wissenschaft der Forensik und Biochemie sowie einen Überblick über mögliche künftige Berufsfelder bekommen können. 

Einen Tag lang machte die landesweite Bildungsinitiative „Coaching4future“ Halt an der Schule, um die Klassenstufen acht bis zehn mit interaktiven Vorträgen und Workshops für die digitale Welt und technische Berufe insbesondere aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und dem nach wie vor bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Man kennt vieles aus Fernsehserien, aber hier können wir grundlegende Techniken der Forensik selbst erleben und einen ersten Eindruck davon bekommen, wie Kriminaltechniker ermitteln“, stellte ein Schüler aus Nöttingen begeistert fest, während er mit seinen Mitschülern in Laborkittel schlüpfte und mithilfe einer Pipette Kunstblut aus unterschiedlichen Richtungen auf eine Oberfläche spritzte, um das Ergebnis mit den Tatortspuren zu vergleichen. Auch die Analyse von Haaren und Fasern und der Abgleich von Fingerabdrücken gehörten zu den spielerischen Methoden, durch die die Zell- und Molekularbiologin Jasmin Friedrich und die promovierte Genetikerin Simone Bauer führten, nachdem sie in einem Vortrag einen Einblick in die Zukunftsbereiche der Forschung von autonomer Mobilität bis hin zu umweltfreundlichen Technologien gegeben hatten. „So konnten wir nicht nur lernen, wie die Welt in Zukunft aussieht, sondern auch, welche Berufsmöglichkeiten wir haben“, freute sich der Schüler. Auch seine Mitschülerin aus Wilferdingen lobte den spannenden Exkurs: „So etwas macht man nicht jeden Tag und das Projekt bietet einen interessanten Überblick, wie unsere Arbeit mal aussehen könnte.“ Besonders interessiere sie der Bereich der medizinischen Robotik. 

Kleine Roboter kurvten derweil durch ein anderes Klassenzimmer, in dem Victoria Schöffler und Heiko von der Heide den Jungs und Mädchen mit ultraschall-gelenkten selbstfahrenden Spielzeugautos die Funktionsweise von Saugrobotern verdeutlichten. Zudem konnten die Schüler entdecken, wie die durch eine Fehlproduktion entdeckte Wachswatte Öl binden kann, wie ein Roboterarm funktioniert oder wie man ein Computerspiel programmiert. „Der Aktionstag ist ein großer Gewinn für unsere Schule – nicht nur wegen den vielfältigen Workshops, sondern auch, weil die Coaches einen authentischen Einblick in die MINT-Berufe und passende Studiengänge geben können“, freute sich Fachlehrer Fabian Birk.       

Die von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Arbeitgeberverband Südwestmetall und der Bundesagentur für Arbeit getragene Initiative macht in der kommenden Woche außerdem Halt an der Schillerschule in Mühlacker sowie am Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim. Am Pforzheimer Schiller-Gymnasium fährt gleich ein ganzer Erlebnis-Lern-Truck vor – auf zwei Etagen gespickt voller digitaler Möglichkeiten aus den Bereichen Sensorik, Robotik, Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. Bewusst wollen die Coaches die Schüler dabei nicht nur über Chancen der Digitalisierung informieren, sondern sie auch für damitverbundene Risiken und Gefahren sensibilisieren, die es zu vermeiden gilt. 

Dem Täter auf der Spur waren die Neuntklässer mithilfe von Kunstblut und der Unterstützung von Genetikerin Simone Bauer im Rahmen des Aktionstags „Coaching4future“

Vorlesewettbewerb 2021 

Am Mittwoch, den 8.12.2021, fand im Gymnasium Remchingen in der 3. und 4. Stunde der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels der beiden 6. Klassen in der Aula statt.  

Bereits in den Wochen zuvor hatte jede der beiden sechsten Klassen jeweils zwei Klassensieger gekürt: Finja Oehring, Lena Friedl, Hannah Kälber und Maximilian Bock. 

In dieser Reihenfolge, die ausgelost wurde, durften die Klassensieger ihre vorbereitete Textstelle der Jury vorlesen.

Zur Jury gehörten die Vorjahressiegerin Josefine Lingel, Klasse 7a, Frau Casper von der Buchhandlung LiteraDur sowie die Lehrkräfte Frau Tinkl, Frau Stäudinger-Rädle und Frau Bertet, Praktikantin.  

Alle SchülerInnen der sechsten Klassen waren ebenfalls vertreten und wurden von den vier Vorlesern in spannende, lustige oder auch traurige Welten entführt. 

Nach diesem ersten Durchgang beriet sich die Jury, bevor dann ein fremder Text vorgelesen werden musste. Frau Casper brachte hierfür einen großartigen Roman mit, „Irgendwo ist immer Süden“ * von Marianne Kaurin. 

In geänderter Reihenfolge (Hannah, Maximilian, Finja und Lena) durften alle Anwesenden eintauchen in die ersten Seiten dieser Geschichte.

Ein letztes Mal zog sich die Jury zur Beratung zurück. Alle warteten gespannt auf das Ergebnis. Nach einer gefühlten Ewigkeit verkündete Frau Casper das Ergebnis der Jury: Die diesjährige Siegerin ist HANNAH! Sie darf das Gymnasium Remchingen beim Kreiswettbewerb vertreten. Wir drücken alle die Daumen! 

Zum Dank durften sich alle VorleserInnen ein Buch aussuchen, die von der Buchhandlung LiteraDur mitgebracht wurden. 

Es war ein rundum schöner Vormittag! Herzlichen Dank an alle!

(von Lisa Maier und Katharina Casper)

*Für alle, die jetzt neugierig sind, dieser Roman ist in der Schülerbibliothek zu finden. Frau Casper schenkt dieses Buch dem Gymnasium Remchingen. Herzlichen Dank! 

 

Interview mit Hannah Kälber (6a), Siegerin des Vorlesewettbewerbs

InterviewerInnen: Nisa Karaca, Leni Pizzino und Maxi Böcherer (6a)

Maxi: Hallo Hannah! Super, dass du beim Vorlesewettbewerb gewonnen hast, was mich interessieren würde: Warst du eigentlich aufgeregt? Du hast so cool gewirkt, als du in der Aula vor beiden 6.Klassen vorgelesen hast?

Hannah: Ich war ziemlich aufgeregt…Als wir die Zettel ausgelost haben, war ich nicht mehr so aufgeregt, denn ich wusste, ich bin nicht die Erste. Ich war erleichtert und froh. 

Maxi: Wie hast du dich aufgemuntert das alles so zu machen?

Hannah: Anfangs war ich unsicher, ob ich das alles machen sollte, doch ich habe mir selbst Mut gemacht, ab dann habe ich es durchgezogen und gesagt: “Hannah, dass schaffst du“. Und es hat auch gewirkt.

Leni: Wie hast du dich vorbereitet? 

Hannah: Eigentlich wie bei einer normalen Buchpräsentation... Erstmal habe ich mir ein Buch und eine Textstelle ausgesucht. Das habe ich öfters geübt. Am Abend davor habe ich alles nochmal durchgelesen. Währenddessen habe ich mich gut gefühlt.

Nisa: Ist es dir schwergefallen das Buch zu lesen?

Hannah: Nein, eigentlich ist es mir nicht wirklich schwergefallen, es zu lesen. „Alea Aquarius“ ist ein spannendes Buch und ich wollte es auch gleich vortragen.

Maxi: Hattest du Angst, dass dich die Jury schlecht bewertet?

Hannah: Eigentlich nicht. Ich dachte mir nichts dabei.

Maxi: Wie war es für dich, als die Klasse dich angefeuert hat? 

Hannah: Als ihr mich angefeuert habt, habe ich mich sehr gefreut und das hat mich sehr motiviert mit den Plakaten. 

Nisa: Wie hast du reagiert als du gehört hast, dass du gewonnen hast? 

Hannah: Ich habe mich sehr gefreut zu hören, dass ich gewonnen habe, und ich fand es schön, dass ihr euch mit mir mitgefreut habt.

Leni: Frau Kasper hat ja viele Bücher mitgebracht, aus denen du dir als Preis eines aussuchen konntest. Welches Buch hast du dir ausgesucht?

Hannah: Als Preis habe ich das Buch „Das Haus der Magier“ ausgewählt. Es hört sich spannend an.

Nisa: Wie war die Reaktion deiner Eltern, als sie erfahren haben, dass du auch den Schulentscheid gewonnen hast?

Hannah: Meine Eltern haben sich sehr gefreut und waren auch sehr stolz auf mich

Leni: Freust du dich auf die nächsten Wettbewerbe?

Hannah: Ja. Ich freue mich darauf, für die Schule anzutreten, und ich bin auch nicht mehr so aufgeregt wie damals, als ich erfahren habe, dass ich in den Schulentscheid komme. 

Nisa: Danke Hannah für deine Antworten. Das Interview ist toll geworden. Außerdem hat es Spaß gemacht dir zuzuhören.

Kooperationsvertrag mit Firma Kunzmann Fräsmaschinen unterschrieben

Die Kooperation zwischen der Firma Kunzmann Fräsmann und dem Gymnasium Remchingen ist schriftlich niedergelegt. Das heimische Maschinenbau-Unternehmen bietet den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Remchingens schon seit einigen Jahren Einblick in die Arbeitswelt.

Besonders eindrücklich dürfte das Arbeiten an den Maschinen selbst sein. Bei Kunzmann durften SchülerInnen der Klasse 10Bauteile selbst herstellen. Gemeinsam mit den Auszubildenenden des Unternehmens fertigten sie Elementez.B. für das Waschmaschinen-Projekt. Die Firma Kunzmann stellte Know-How, Material und Maschinen. Was langjährige Praxis war, wurde nun schriftlich niedergelegt.Geschäftsführer Florian Kirchmann und Schulleiterin Sandra Brenner unterzeichneten nun den Kooperationsvertrag, der das festhält, was längst Einzug in das Schulleben gehalten hat.

Der Einblick in die Arbeitsweise eines namhaften Fräs- und Bohrmaschinenherstellers leistet einen wertvollen Beitrag für die Berufsorientierung der Jugendlichen. So wird ihnen am Ende klar: Dafür brauche ich das Fach NWT! So funktioniert Wirtschaft im realen Arbeitsleben!

(von Myriam Negele)

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